Karlsruhe solidarisch! KSC Nachbarschaftshilfe

In dieser Krisenzeit müssen wir zusammenhalten und solidarisch miteinander umgehen!

Die obersten Regeln sind:

Bleibt so gut es geht zuhause, meidet Menschenansammlungen und soziale Kontakte. Wascht Euch oft und gründlich die Hände. Kauft was Ihr braucht, aber nicht mehr – auch andere wollen noch einkaufen. Für Hamsterkäufe gibt es keinen Grund – die Versorgung ist sichergestellt. Hört auf die Experten – nicht auf unseriöse Nachrichten oder Posts in sozialen Netzwerken.

Was könnt Ihr tun, um zu helfen?

Wenn Ihr nicht der Risikogruppe angehört, helft den Menschen in Eurer Nachbarschaft, z.B. beim Einkaufen. Auf der Webseite des KSC (bitte klicken)  gibt es einen Vordruck, den Ihr nutzen könnt, um Eure Hilfe anzubieten. Geht außerdem Blut spenden. Hier (bitte klicken) haben wir aktuelle Termine in der Region aufgelistet. 

KSC-Nachbarschaftshilfe

Wer unter Quarantäne steht, zur Risikogruppe gehört oder aus sonstigen Gründen Unterstützung bei der Besorgung von Einkäufen braucht, kann sich ab Montag (23.03.20) bei der KSC-Nachbarschaftshilfe melden. Diese steht allen betroffenen Menschen im Karlsruher Stadtgebiet offen, unabhängig von Mitgliedschaft oder sonstiger Verbindung zum KSC. 
 
Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.00 Uhr nimmt unter der untenstehenden Telefonnummer ein KSC-Mitarbeiter Eure Bestellung (bis zu einem Warenwert von 50€) auf. Am gleichen Tag werden Euch Helfer aus Verein und Fanszene Eure Einkäufe vorbeibringen. Die Aktion ist mit dem Gesundheitsamt/Ordnungsamt abgestimmt. Bei der Übergabe der Einkäufe und des Geldes werden Regeln zur Hygiene eingehalten, die Ihr bei der telefonischen Bestellung erfahrt.
 
Die KSC-Nachbarschaftshilfe ist eine gemeinsame Aktion von Fanprojekt Karlsruhe, Supporters Karlsruhe 1986 e.V., KSC TUT GUT und ULTRA1894. 
 
Die Telefonnummer für die Bestellung lautet: 0721/96434-769
 
Solidarität ist unsere Waffe!

In dieser Krisenzeit müssen wir zusammenhalten und solidarisch miteinander umgehen!

Wer von Solidarität spricht, muss solidarisch handeln!

Heute treffen sich die Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL). 

Die Supporters Karlsruhe 1986 e.V. schließen sich dem Appell der bundesweiten Initiative UnsereKurve, als deren Mitgliedsorganisation an. In Gesprächen mit den Verantwortlichen des Karlsruher SC haben wir unsere Standpunkte und Erwartungen formuliert. Es kann bei der heutigen Sitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und der Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga nur in die eine Richtung gehen.

1. Die Saison muss so lange unterbrochen werden,wie es gesamtgesellschaftlich notwendig ist. Es darf nicht sein, dass das öffentliche Leben stillgelegt wird, der Profifußball aber weiterhin mit allen Mitteln versucht, eine Scheinrealität aufrecht zu erhalten. Geisterspiele stellen keine Alternative dar. Die Europameisterschaft 2020 und internationale Wettbewerbe müssen verschoben werden.

2. Der Profifußball muss sich aus eigener Kraft helfen und auf die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen verzichten. Dies kann durch die Einrichtung eines eigenen Fonds realisiert werden. Manager, Funktionäre und Spieler können – ohne, dass dies in irgendeiner Weise existenzielle Folgen für sie hätte – nach Einkommen gestaffelt für eine bestimmte Zeit auf Anteile ihres Gehalts verzichten. Damit wäre der Profifußball nicht auf staatliche Hilfen angewiesen. Sie können damit denen zu Gute kommen, die diese Hilfen tatsächlich benötigen. Vor der Unterbrechung der Saison haben Verbände, Vereine und Spieler in Zusammenhang mit den Fanprotesten und dem sogenannten 3-Stufen-Plan fast inflationär von Werten, von Menschlichkeit und von Solidarität gesprochen. Jetzt müssen sie zeigen, dass es sich nicht um leere Worthülsen handelte. Oder gar um ein Feigenblatt, um die eigenen wirtschaftlichen Interessen zu sichern. Der Fußball in Deutschland ist aufgefordert, sich mit der realen gesamtgesellschaftlichen Situation auseinanderzusetzen und sich in dieser verantwortungsbewusst zu verhalten.

Für einen Fußball im Sinne der Menschen statt des maximalen Profits.

Hier geht es auch nochmal zum Appell auf der Seite von UnsereKurve: Klick mich

Wir fordern: Ligapause statt Fußballspiele ohne Fans

Die Gesundheit eines jeden Einzelnen steht über allem anderen. Diese Gesundheit gilt es zu schützen. Entsprechend können wir die Entscheidung des Gesundheitsministeriums Baden-Württemberg und der zuständigen Behörden in Karlsruhe, alle (Sport-) Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern einzuschränken, nachvollziehen.

Kein Verständnis haben wir allerdings für die Entscheidung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bzw. des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), den Ligabetrieb ohne Zuschauer in den Stadien fortzusetzen. Kleine Vereine – wie auch unser Karlsruher Sport-Club – sind auf die Zuschauereinnahmen von Spieltag zu Spieltag angewiesen, sie sind gar teilweise existenzieller Bestandteil der Einnahmen. Viele Fans haben bereits viel Geld in Dauer- bzw. Tageskarten investiert und somit auch ein Recht darauf, ihre Mannschaft im Stadion live zu sehen. Als Fans sind wir außerdem der festen Überzeugung, dass unserer Mannschaft der notwendige, laute und emotionale Rückhalt gerade im Kampf um den Klassenerhalt fehlen wird. Anderen Mannschaften im Kampf um Auf- oder Abstieg wird es ähnlich gehen. 

„Wie der Karlsruher SC bekannt gab, rechnet der Verein durch den Zuschauerauschluss mit Verlusten i.H.v rd. 500.000 Euro pro Spiel. Für unseren KSC ein enormes Risiko! Wir rufen daher alle Zuschauer dazu auf, auf eine Rückerstattung der (anteiligen) Kosten zu verzichten und somit das finanzielle Risiko des KSC zu mindern. Es geht uns allen hierbei doch auch um eine Herzensangelegenheit“  (Supporters-Vorstand)

 Selbst die italienische „Serie A“ hat verstanden, dass Geisterspiele keine Lösung sein können. Es war aus unserer Sicht daher nur konsequent den Spielbetrieb dort erstmal ruhen zu lassen. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hingegen, hat bereits die Saison beendet und auf eine Meisterkür (immerhin die 100.) in diesem Jahr verzichtet. Eine Maßnahme, die sich aus unserer Sicht aktuell vermeiden lässt. Hierfür erwarten wir von den deutschen Verbänden eine Verständigung auf europäischer Ebene, eine „Fußballpause“ einzulegen. (Frühe) Entscheidungsspiele, das Saisonfinale und überhaupt Spiele in Stadien ganz ohne Fans sind keine Alternative – Fußball ohne Fans ist kein Fußball. 

Die Supporters Karlsruhe 1986 e.V. fordern daher eine Ligapause statt Fußballspiele ohne Fans.

Als Mitglied in der bundesweiten Interessensgemeinschaft „UnsereKurve„, stehen wir außerdem hinter den dort gegenüber den Verbänden geäußerten Kernpunkten in der aktuellen Debatte: Kernpunkte auf Facebook

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