2020 – Wir blicken zurück.

„Solidarität und Zusammenhalt mögen leere Worthülsen sein, doch spätestens seit der Corona-Pandemie wurden diese mit Leben gefüllt und haben gezeigt was jeder von uns bewirken kann.“

2020 war ein Jahr, in dem es sich vor allem um eines drehte: Corona. Das Corona-Virus hat unser Leben verändert, Existenzen gefährdet und gar zerstört, Ängste und Sorgen geweckt, und viele, zu viele Leben gekostet. Doch Corona hat uns auch alte, eingestaubte Worthülsen, wie Solidarität und Zusammenhalt mit Leben füllen lassen. Wir haben gelernt, dass es manchmal wichtigeres gibt, als die schönste Nebensache der Welt, den Fußball. Doch auch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Geisterspiele entfremdeten uns nicht von unserem Verein, sondern bestärken uns in unserem blau-weißen Herzen. Die Liebe und Leidenschaft zu unserem Karlsruher SC endet nicht an den Stadiontoren, sondern bedeutet auch die Verbundenheit zu unserer Stadt, Karlsruhe, in der so vieles getan werden kann, um Solidarität zu zeigen.

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Verteilung der TV-Gelder im Profifussball – Ein Kommentar

Die Fußball-Bundesliga läuft. Die Stadien sind leer, dennoch ist der Protest der Fanszenen allgegenwärtig sichtbar. Auch während unseres Heimspiels am 28.11.2020 gegen den SC Paderborn wurde auf einem Banner an der N-Tribüne eine gerechte Verteilung der TV-Gelder gefordert. Die Kluft zwischen den Top-Clubs und den vermeintlich „kleinen“ Vereinen, zu welchen auch unser Karlsruher SC zählt, darf nicht noch größer werden.

Der KSC hatte zuvor, zusammen mit vier Erstligisten (FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld, FC Augsburg, VfB Stuttgart) und neun weiteren Zweitligisten, in einem Positionspapier eine gerechtere Verteilung der Gelder gefordert. So wurde u.a. formuliert, dass die nationalen und internationalen TV-Einnahmen der DFL zusammen in einem Topf landen sollen. Dadurch würde der Anteil der zweiten Liga an den Gesamteinnahmen steigen. Eine weitere Forderung war, dass bei der Verteilung nicht nur die Leistung, sondern auch die Attraktivität der Klubs berücksichtigt werden soll. Ein wie wir finden, guter Ansatz für ein Umdenken im Profifußball.

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